Hallo Welt!

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Ich bin ein Teil des Ganzen

Bei diesem Projekt erkennen Schülerinnen und Schüler im Malerischen, wo die eigenen Stärken liegen. Außerdem geht es hier
sowohl um Verantwortung für die eigenen Arbeit als auch für die ganze Gruppe. Die Schüler lernen wie sie sich mit ihren Stärken
in der Gruppe einbringen und so die ganze Gruppe bereichern können. Auf der anderen Seite erfahren sie, dass sie dort, wo ihre
Schwächen sind sind von der Gruppe getragen werden.
Ich habe dieses Projekt bereits mehrere Male mit verschiedenen Zielgruppen, auch mit Erwachsenen und Körperbehinderten,
durchgeführt. Jedes Mal fanden überraschende Begegnungen der Teilnehmer mit sich selbst und mit anderen statt.
Nach der Vorstellung des Gesamtprojekts zeige ich den Schülerinnen und Schülern, wie sie sich als Künstler mit Pinsel und Farbe
auf der Leinwand ausdrücken können. In den nun folgenden Stunden erkennen wir, wie sich die Bilder langsam formen und
jedes einzelne Bild zum Spiegel der Vorlieben und gestalterischen Möglichkeiten des Künstlers/der Künstlerin wird. Erst am letzten
Tag entsteht durch die Zusammensetzung der Einzelbilder der entscheidende Prozess der Bildgestaltung. Das Bild wird zu
einem großen Ganzen und dabei lernen die Schülerinnen und Schüler, was ein Bild ausmacht und wie es sein Gleichgewicht erlangt.
Nach vollendeter Arbeit bereiten wir gemeinsam die Vernissage vor. Hier gibt es dann die Gelegenheit mit den jungen Künstlern
und Künstlerinnen selbst ins Gespräch zu kommen. Die Beachtung und Würdigung der geleisteten Arbeit sind entscheidene
Faktoren für Motivation und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

James Rizzi-Projekt

Mit dem Rizzi-Projekt vermittle ich das Thema Kunstschaffen am Beispiel eines noch lebenden Künstlers. James Rizzi bietet sich
an, weil er sehr farbenfroh und plakativ arbeitet. Kinder lassen sich davon besonders leicht inspirieren.
In der ersten Stunde stelle ich den Künstler und sein Werk vor. In der Klasse sprechen wir dann über Kunst und erzählen, wann
und wo wir schon einmal mit Kunst in Berührung gekommen sind. Gruppenweise nähern sich Schülerinnen und Schüler dem
Kunstwerk. Wir beginnen mit dem Aufziehen der Leinwand, arbeiten mit Winkel, Spannzange, Tacker und Hammer. Hierbei stellen
die Schülerinnen und Schüler ihr handwerkliches Geschick und ihre Geduld unter Beweis. Jede Gruppe gestaltet einen Teil des
Kunstwerks. Auch bei diesem Projekt ergeben die einzelnen Teile das Ganze, wobei ein Teil der Gruppen für die obere Bildhälfte
(Himmelpart) und der andere Teil für die untere Bildhälfte (Erdpart) zuständig ist. In den, den Gruppen zugewiesenen ProjektteiIen,
erarbeiten die Schüler und Schülerinnen zum einen ihren ganz individuellen Beitrag, zum anderen einen Gemeinschaftspart, der
später im Gesamtkunstwerk zu einem großen Ganzen verschmilzt. Die individuell gestalteten Bildteile umgeben das Bild wie einen
Rahmen, während in der Mitte der Leinwand, auf gemaltem Hintergrund, die Gruppenarbeit im engeren Sinne durch aufgeklebte,
bemalte Kartons entsteht und somit eine Dreidimensionalität entstehen läßt.
Bei diesem Projekt sind der Phantasie der Schülerinnen und Schüler keine Grenzen gesetzt. Nach der Darstellungsform von
James Rizzi entsteht durch Nachahmung etwas völlig Neues.
Dieses Projekt eignet sich für jedes Alter und unterschiedliche Klassengrößen. Schülerinnen und Schüler lernen sich